Sechs Richtige - Glück ist nichts für Anfänger
Wer träumt nicht vom großen Lottogewinn! Millionen, seid umschlungen! Nie mehr arbeiten! Reichtum! Urlaub! Die schöne Welt! Wie im Fall von Familienvater Paul, der auf dem Weg in den Urlaub mit der Familie erfährt, dass er fünf Millionen Euro gewonnen hat, aber die Frist zur Einlösung fast verstrichen ist. Wie im Fall von Julie, die nicht nur den 10-Millionen-Euro-Jackpot geknackt hat, sondern direkt danach sogar von einem jungen Traummann begehrt wird. Wie im Fall von Ahmed, der mit zwei Freunden zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt entdeckt, dass er sechs Richtige im Lotto hat. Oder wie im Fall einer Gruppe von Pflegern, die sich den 60-Millionen-Euro-Gewinn ihres Patienten Henri einfach unter den Nagel reißen. Jedem winkt das große Glück, aber jeder muss feststellen, dass es auf dem Weg ein paar ziemlich große Hürden zu überwinden gilt.
Maria
Paris, September 1977: Maria Callas hat sich seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Die legendäre Operndiva singt nicht mehr und lebt entrückt in ihrer riesigen Wohnung, hinter schweren Vorhängen, in einer Welt voller Erinnerungen. Nur ihr treuer Kammerdiener Ferruccio und die Köchin Bruna stehen ihr nah, und beide machen sich zunehmend Sorgen um die Gesundheit ihrer Hausherrin. Als der TV-Reporter Mandrax auftaucht, blüht Maria Callas auf. Die Interviews mit dem jungen Mann führen Maria zurück in bessere, in große, in legendäre Zeiten. Sie beschließt, noch ein letztes Mal auf die Bühne zurückzukehren.
Thelma & Louise
Im Mittelpunkt stehen die Kellnerin Louise Sawyer und die verheiratete Hausfrau Thelma Dickinson, die in Arkansas leben. Zusammen wollen sie einen Wochenendausflug in eine Hütte in den Bergen unternehmen. Doch während eines Stopps wird Thelma beinahe vergewaltigt, woraufhin Louise den Täter im Affekt erschießt. Das Duo fasst den Entschluss, über Oklahoma City nach Mexiko zu fliehen. Auf der Flucht vor der Polizei gabelt das Duo den gut aussehenden Kriminellen J. D. auf, der sie nur noch weiter ins Verderben zieht.
Es gibt Filme, die so ikonisch sind, dass sie immer wieder als Vergleichswerke genannt werden. Ist von einer Geschichte über Frauen auf der Flucht die Rede, wird seit Anfang der 1990er Jahre wohl stets „Thelma & Louise“ als moderner Roadmovie-Klassiker herangezogen, an dem sich alles Neue erst mal messen lassen muss. Die Drehbuchautorin Callie Khouri und der Regisseur Ridley Scott schildern gemeinsam mit ihren beiden hervorragenden Hauptdarstellerinnen eine Crime-Story um Freundschaft und Freiheit, die auch nach mehr als drei Dekaden nichts an Wucht und Verve eingebüßt hat.
Flow
Kaum hat sich die kleine schwarze Katze den Schlaf aus den Augen gerieben, muss sie erschrocken feststellen, dass eine gewaltige Flut die alte Welt unter sich begräbt. Gerade noch so rettet sie sich auf ein Segelboot, wo nach und nach auch ein diebisches Äffchen, ein gutmütiger Labrador, ein schläfriges Wasserschwein und ein stolzer Sekretärvogel Zuflucht finden. Schon bald wird klar: Ihre Verschiedenheit ist ihre Stärke und gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen der neuen Welt.
Regisseur Gints Zilbalodis lässt uns in dieser großartigen Geschichte sanft in wunderschönen Tier- und Wasserwelten treiben. Der außergewöhnliche Animationsfilm aus Lettland gewann zahlreiche Preise, darunter Oscar® 2025 als Bester Animationsfilm. FLOW ist ein Highlight für Groß und Klein!
Der Pinguin meines Lebens
Tom, ein mürrischer Lehrer, durch und durch Engländer, kommt in den 1970er Jahren nach Buenos Aires, um an einem Jungeninternat Englisch zu unterrichten. Mitten in den Unruhen des Militärputsches sind auch seine Schüler aufsässig und unbelehrbar. Das macht es für Tom nicht leichter. Doch sein Leben nimmt eine ungeahnte Wendung, als er eines Tages am ölverschmutzten Strand von Uruguay einem Pinguin das Leben rettet und diesen trotz aller Bemühungen nicht wieder loswird. Der Pinguin zieht auf Toms Terrasse ein, wird ihm ein treuer Freund und für seine Schüler zum Pinguin des Vertrauens. Pinguine sind nämlich nicht nur wahnsinnig niedlich, sondern auch hervorragende Zuhörer.
Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen
Alles dreht sich um eine geheimnisvolle Schatzkiste, die Tobi eines Tages erhält. Doch die Kiste ist verschlossen und nur eine Person hat den Schlüssel: Marina – Weltumseglerin und Tobis beste Freundin aus Kindertagen. Aber wo steckt sie? Mit der Suche nach ihr beginnt auch Tobis neuestes Abenteuer. Die Reise führt ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Kalksteininseln, über das stürmische südchinesische Meer, zu Pferde-Hirten in der mongolischen Steppe und zu Indigenen im Amazonas-Regenwald Brasiliens. Immer mit einem Ziel vor Augen: Das Rätsel der Schatzkiste zu lösen und die mysteriösen fliegenden Flüsse zu finden. Ein dokumentarischer Abenteuerfilm zum Staunen, Nachdenken und Lachen für die ganze Familie!
"Viel besser kann man Infotainment für Kinder kaum machen!" - Hamburger Morgenpost
Der letzte Takt
In Reykjavik kämpft ein kleines isländisches Kammerorchester ums Überleben. Die staatliche Förderung steht vor dem Aus – bis sich eine unerwartete Chance ergibt: Ein weltberühmter isländischer Cellist kehrt nach Jahrzehnten in die Heimat zurück. Seine bloße Anwesenheit könnte dem Orchester die dringend benötigte Aufmerksamkeit schenken und ihre Zukunft sichern. Zu schade, dass der Charmeur hinter seiner öffentlichen Fassade kein netter Mensch ist und ihm jede Moral fehlt. Leider ist es zu spät, ihn kurz vor ihrem Konzert loszuwerden. Doch alle Chormitglieder scheinen bereit zu sein, für ihr großes Finale über Leichen zu gehen. Die neue Komödie der “Kings of Comedy” aus Island.
Belle
Das Leben der 17-jährigen Suzu, die mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf lebt, verändert sich schlagartig, als sie sich auf der Plattform „U“ anmeldet – einer virtuellen Welt mit fünf Milliarden Nutzern. Der Avatar der schüchternen Suzu ist die schöne und anmutige Belle. In der schützenden Anonymität der Online-Welt überwindet die junge Schülerin ihre Selbstzweifel und steigt über Nacht zum weltberühmten Star auf. Die ganze Welt möchte wissen: Wer ist Belle? Der Erfolg wird jedoch schon bald überschattet: Ein Konzertauftritt von Belle wird von der Ankunft eines mysteriösen Wesens unterbrochen. Das „Biest“ treibt in den virtuellen Weiten von „U“ sein Unwesen und will die friedliche Atmosphäre zerstören. Fasziniert von dem bedrohlich aussehenden Unruhestifter macht sich Belle daran, das Rätsel um ihn aufzudecken.
"Autor und Regisseur Mamoru Hosoda hat mit „Belle“ erneut einen wunderbaren, auf mehr als einer Schiene funktionierenden Zeichentrickfilm abgeliefert, der mit seinem Thema einer Jugendlichen, die in der virtuellen Welt zum Star wird, moderne Themen aufgreift, aber universell für jedes Alter erzählt. Eines der schönen Beispiele für einen Anime, der eine intelligente Geschichte erzählt und auch etwas zu sagen hat. "
(programmkino.de)
- Sa 17.01.2026 / 19:00 Uhr / Anime-Time im KiKuBi
Voilà Papa! Der fast perfekte Schwiegersohn
Heribert Kastell führt in seiner unnachahmlichen Weise gutgelaunt durch das Programm. Das Kastell-Team verwöhnt Sie vor und nach dem Film sowie in der Pause mit ausgesuchten Kastell-Weinen begleitet von kleinen Leckereien. Im Eintrittspreis von 29,50€ sind Film, Wein und Snacks enthalten.
Einlass ab 18:30 Uhr / Filmbeginn ca. 19:00 Uhr
Die Eintrittskarten gibt es nur im Vorverkauf bei FROLLEIN WUNDERBAR in der Schmittstraße 8. Den Beginn des Vorverkaufs geben wir rechtzeitig bekannt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Reservierungen anbieten können.
- Mo 19.01.2026 / 19:00 Uhr / VinoKino mit Heribert Kastell
- Di 20.01.2026 / 19:00 Uhr / VinoKino mit Heribert Kastell
- Mi 21.01.2026 / 19:00 Uhr / VinoKino mit Heribert Kastell
Wilma will mehr
Im Anschluss an den Film können Sie mit unserer Binger Gleichstellungsbeauftragten Elisabeth Gräff ins Gespräch kommen.
Wir danken Frau Gräff herzlich für ihre finanzielle Unterstützung des Filmabends.
- Do 29.01.2026 / 18:30 Uhr / Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bingen zu Gast im KiKuBi
Das Kanu des Manitu
Im Jahr 2001 gelang dem Münchner Comedian Michael „Bully“ Herbig mit der Westernkomödie „Der Schuh des Manitu“ ein riesiger Erfolg an den deutschen Kinokassen. Fast ein Vierteljahrhundert später startet nun die Fortsetzung „Das Kanu des Manitu“.
Abahachi, der Häuptling der Apachen, und sein weißer Blutsbruder Ranger kämpfen unermüdlich für Frieden und Gerechtigkeit – doch eine neue, aufstrebende Bande macht ihnen das Leben besonders schwer! Sie locken Abahachi und Ranger in eine Falle, um an das sagenumwobene „Kanu des Manitu“ zu gelangen. Erst in letzter Sekunde können sie von ihrem treuen Weggefährten, dem liebenswerten Griechen Dimitri, und seiner neuen Fachkraft Mary gerettet werden. Doch wie sich herausstellt, war das alles Teil eines großen Plans und auch erst der Anfang.
Ausgsting
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, dem hektischen Alltag und den Zwängen der Gesellschaft zu entfliehen? Einfach alles hinter sich lassen – oder besser noch: komplett aussteigen, die Welt entdecken und wahre Freiheit erleben! Aber was ist das eigentlich: wahre Freiheit? Der Filmemacher Julian Wittmann macht sich auf die Reise, um eine Antwort zu finden. Und wenn es einer wissen muss, dann doch wohl Wolfgang „Gangerl“ Clemens: Ein bayrisches Original, über 80 Jahre alt, seit knapp 40 Jahren ausgsting und mit einem Segelboot auf den Weltmeeren unterwegs. Drei Monate begleitet Julian den faszinierenden Freigeist und passionierten Entdecker auf einer abenteuerlichen Reise, taucht tief ein in die Welt eines Aussteigers und muss feststellen, dass einem das Paradies nicht einfach so geschenkt wird.
22 Bahnen
Tildas Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern - und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter. Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der - genau wie sie - immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle.
Nach dem gleichnamigen, vielfach ausgezeichneten Debutroman von Caroline Wahl.
Sowas von super!
Die elfjährige Hedvig hat ein Geheimnis. Ihr Vater ist ein Superheld und sie als nächste in ihrer Familie an der Reihe. Da gibt es nur ein Problem: Hedvig ist total unsportlich und verbringt ihre Zeit lieber mit Computerspielen. Schlechte Voraussetzungen für eine angehende Superheldin. Kein Wunder, dass ihr Vater ihren talentierteren und arroganten Cousin als seinen Nachfolger auswählt. Aber nicht mit Hedvig! Mit Hilfe ihrer coolen Oma startet sie ihr ganz persönliches Superheldinnentraining.
Wie im echten Leben (OT: OUISTREHAM)
Die renommierte Schriftstellerin Marianne gibt allen Komfort der Pariser Kulturelite auf und reist in die Hafenstadt Caen, wo sie ein Doppelleben auf Zeit beginnt. Im Jobcenter gibt sie vor, nach einer Scheidung jede Stelle anzunehmen – Marianne will echte Drecksarbeit machen. Ihr eigentlicher Plan: Sie will ein Buch schreiben über die starken Persönlichkeiten, die diese Welt auf ihren Schultern tragen. Ein Job als Putzfrau erweist sich als Glücksfall – die Stelle bringt ihr die überwältigende Unterstützung von den Frauen, die stahlharte Putzprofis sind und echte Freundschaft können. Mit der taffen Christèle, die sich allein mit drei Kindern durchs Leben schlägt, verbindet Marianne bald eine so tiefe Freundschaft, dass ihre wahre Identität zum größten Problem wird.
- Do 26.02.2026 / 20:15 Uhr / Französisches Original mit deutschen Untertiteln
Kleine Dinge wie diese
Seit 75 Jahren ist die FSK (Freiwillige Kontrolle der Filmwirstschaft) für die Altersfreigabe von filmischen Inhalten verantwortlich. Torsten Jahr ist einer von ca. 180 ehrenamtlichen Prüfer:innen und erzählt uns nach dem Film von seiner spannenden Arbeit bei der Prüfung und Vergabe von Altersfreigaben für Filme und Serien. Er hat diesen Film als Beispiel ausgewählt und verdeutlicht anhand einzelner Szenen, wie die Entscheidungsprozesse in den Gremien der FSK ablaufen.
- Mi 04.03.2026 / 19:00 Uhr / Was macht eigentlich die FSK? FSK-Prüfer zu Gast im KiKuBi
Die Barbaren - Willkommen in der Bretagne
In der bretonischen Kleinstadt Paimpont ist die Welt noch in Ordnung: Die Grundschullehrerin weiß alles besser, die Supermarktbesitzerin hat ein gehöriges Alkoholproblem, der elsässische Klempner ist bretonischer als die Einheimischen und der Dorfpolizist könnte einfältiger und unmusikalischer kaum sein. Da trifft es sich gar nicht gut, dass eine neue Familie frischen Wind in die Dorfgemeinschaft bringen soll. Zumal die Neuankömmlinge nicht wie erwartet aus der Ukraine, sondern aus Syrien stammen und auch noch intelligent sind. Zudem wissen sie, wie man wirklich leckeren Galettes-Teig macht.
Chihiros Reise ins Zauberland
Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, mit ihren Eltern von Tokio in einen kleinen Vorort umzuziehen und dabei alle ihre Freunde hinter sich zu lassen. Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause verirrt sich die Familie und stößt dabei auf einen geheimnisvollen Tunnel. Sie wissen nicht, dass sich auf der anderen Seite des Tunnels die Zauberwelt Aburaya befindet - eine Welt, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Sie kommen in eine verlassene Stadt und finden ein leeres Restaurant, wo Chihiros Eltern sich gierig auf das Essen stürzen - und in Schweine verwandelt werden. Plötzlich erscheint ein geheimnisvoller Junge namens Haku, der Chihiro erklärt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, ihre verzauberten Eltern zu retten: Sie muss in den Dienst der bösen Hexe Yubaba treten, die nicht nur die Zauberwelt von Aburaya beherrscht. Chihiro stellt sich dieser Herausforderung und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen muss.
Hayao Miyazakis CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND war lange Zeit der nach Einspielergebnissen weltweit erfolgreichste Animefilm und wurde erst von "Your Name – Gestern, heute und für immer" vom Spitzenplatz verdrängt. Zudem ist er der weltweit meistausgezeichnete Zeichentrickfilm (u. a. Oscar für den besten animierten Spielfilm).
- Sa 14.03.2026 / 19:00 Uhr / Anime-Time im KiKuBi
Ostpreußen - entschwundene Welt
Filmemacher und Historiker Hermann Pölken berichtet nach dem Film von seiner Entstehungsgeschichte. Zwölf Jahre intensiver Recherche der Produzenten nach filmischen Quellen stecken in diesem Projekt. Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch mit den Zuschauer:innen.
- Do 19.03.2026 / 17:15 Uhr / Regisseur zu Gast im KiKuBi
- Do 19.03.2026 / 20:15 Uhr / Regisseur zu Gast im KiKuBi
Grüße vom Mars
Tom ist zehn und anders als die anderen Kinder. Er mag keine Veränderungen, keine Dinge, die rot sind, und alles Laute wird ihm rasch zu viel. Sein Spezialgebiet ist der Weltraum. Am liebsten läuft er in seinem Astronautenanzug herum, in schwierigen Situationen gerne auch mit Helm. Als seine Mutter überraschend nach China muss, soll Tom für sechs Wochen mit den Geschwistern Nina (15) und Elmar (13) zu Oma und Opa aufs Land nach Lunau ziehen. Für Tom eine Katastrophe.
Je suis Karl
In diesem Jahr geht es in der VHS-Reihe um "2033" von Bijan Moini - ein beklemmendes Gedankenexperiment, das die Frage aufwirft: Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?
Mit dem BINGEN LIEST EIN BUCH Kombi-Ticket der VHS Bingen haben Sie freien Eintritt zum Film.
- Di 24.03.2026 / 19:00 Uhr / KiKuBi Filmbeitrag zu BINGEN LIEST EIN BUCH
Stummfilm Event mit Pianist Frieder Egri
Pianist Frieder Egri begleitet die Filme live am Klavier. Für den kulinarischen Rahmen sorgt das Binger Weingut Hemmes und serviert Ihnen vor dem Film und in der Pause ausgesuchte Weine und dazu kleine Knabbereien.
Einlass ab 18:30 Uhr / Filmbeginn ca. 19:00 Uhr
Die Eintrittskarten gibt es nur im Vorverkauf bei FROLLEIN WUNDERBAR in der Schmittstraße 8. Restkarten werden an der Abendkasse verkauft.
Den Beginn des Vorverkaufs geben wir rechtzeitig bekannt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Reservierungen anbieten können.
- Fr 27.03.2026 / 19:00 Uhr / Cinema Classico - Stummfilm Klassiker mit Live-Musik und Wein
Vier Mütter für Edward
Edward ist Schriftsteller, Mitte Dreißig und steht endlich kurz vor seinem literarischen Durchbruch. Wenn da nicht seine Mutter wäre, mit der er zusammenwohnt und um die er sich liebevoll kümmert. Die willensstarke Dame hat einen entwaffnenden Charme – und ihre sehr eigenen Vorstellungen vom Zusammenleben mit ihrem Sohn. Und dann ist da noch Edwards Verlag, der ihn auf eine große Lesereise in die USA schicken will. Das Letzte, was er jetzt brauchen kann, sind seine besten Freunde, die spontan zu einem Pride-Urlaub nach Spanien aufbrechen und ihre Mütter kurzerhand auch noch bei ihm abladen. An einem turbulenten Wochenende muss Edward seine aufstrebende Karriere und die Betreuung von vier exzentrischen, streitlustigen und vollkommen unterschiedlichen Damen unter einen Hut bringen.
Diese herzerwärmende und liebevolle Komödie von Darren Thornton – inspiriert vom gefeierten italienischen Film „Das Festmahl im August“ – begleitet eine ungewöhnliche Wahlfamilie, die lernt, das Leben in all seinen Facetten zu umarmen.
Die Farben der Zeit
Eine unerwartete Erbschaft bringt vier entfernte Verwandte in einem verlassenen Landhaus in der Normandie zusammen, wo sie gemeinsam ihre mysteriöse Familiengeschichte entdecken. Im Jahr 1895 bricht ihre Vorfahrin Adèle im Alter von 21 Jahren nach Paris auf, um dort nach ihrer Mutter zu suchen. Sie erlebt eine Stadt im Aufbruch zur Moderne, den Vormarsch der Fotografie und die Anfänge der impressionistischen Malerei. Während ihre Nachfahren den Spuren dieser außergewöhnlichen Frau folgen, enthüllen sie nicht nur Adèles einzigartige Geschichte, sondern finden auch den Weg zu einer eigenen, gemeinsamen Zukunft. Regisseur Cédric Klapisch inszeniert ein mitreißendes Drama über Herkunft und Familiengeschichte, das zeigt, wie eng Gegenwart und Vergangenheit miteinander verflochten sein können.
Im Prinzip Familie
In einem Haus am Ufer eines idyllischen Sees, umgeben von dichten Wäldern, arbeiten Erzieher:innen im Schichtdienst in einer Wohngruppe für Kinder. Kochen, waschen, einkaufen und die Kinder mit dem Kleintransporter zur Schule und Freizeitaktivitäten zubringen, gehört ebenso zu ihrem Alltag, wie zuhören, trösten, auf dem Sofa kuscheln, Filmabende und Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Die Erzieher:innen wollen keine Ersatzeltern sein, und dennoch zeigen, wie sich ein familiäres Miteinander anfühlen kann. Sie bieten Vorbilder und Verlässlichkeit, die die Kinder allzu oft schmerzlich vermissen.
IM PRINZIP FAMILIE gewährt über ein Jahr lang einen intimen Einblick in den Alltag der Kinder- und Jugendhilfe und richtet den Fokus auf die Menschen im Hintergrund, die Tag für Tag daran arbeiten, den Kindern das zu geben, was sie am meisten brauchen: Geborgenheit und jemanden, der auf ihrer Seite steht.
Lachende Erben
Der alte Weinhändler Bockelmann war schon immer ein kauziger Kerl, nie hat er sich um seine Verwandtschaft geschert, das einzig Wichtige in seinem Leben war seine Winzerei. Und die lief immer bestens. Deshalb war die liebe Verwandtschaft auch stets bemüht, sich gut zu stellen mit dem reichen Onkel, denn ein jeder war scharf auf eine guten Erbteil, sollte der alte Bockelmann das Zeitliche segnen. Eines Tages ist es dann auch soweit. Bockelmann stirbt, und die ganze Sippschaft reist an, um gespannt der Verkündung des Testaments zu lauschen. Die Empörung ist groß, als sich herausstellt, dass Bockelmanns Neffe Peter Frank, der erfolgreich und uneigennützig in der Firma seines Onkel arbeitete, als Universalerbe eingesetzt wurde. Nur eine Bedingung muss der trinkfeste Lebemann erfüllen: Er darf vier Wochen lang keinen Tropfen Alkohol zu sich nehmen, sonst bekommt er gar nichts. In dieser Klausel sehen die gierigen Verwandten ihre Chance. Kein noch so verrückter Versuch wird ausgelassen, um Frank doch noch ein Schlückchen einzutrichtern.
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden
- Fr 17.04.2026 / 19:30 Uhr / Zur Begrüßung spendieren wir allen Besucher:innen ein Gläschen Sekt / Binger Filmabend
Der Salzpfad (The Salt Path)
DER SALZPFAD ist die tiefgründige, wahre Geschichte des Ehepaars Raynor und Moth Winn. Mit einem Schlag verlieren sie ihr Haus und ihre Ersparnisse. Kurzerhand fassen sie einen verzweifelten Entschluss: Lediglich mit einem Rucksack bepackt, machen sie sich gemeinsam auf den Weg, um den mehr als 1000 km langen South West Coast Path zu wandern, entlang der wunderschönen, aber zerklüfteten englischen Küste von Cornwall, Devon und Dorset. Sie campen in der Wildnis und müssen täglich darauf hoffen, dass ihre geringen finanziellen Mittel irgendwie zum Überleben ausreichen. Überdies ist Moth schwer krank. Mit erschöpften Ressourcen, nur einem Zelt und ein paar lebensnotwendigen Dingen ist jeder Schritt auf dem Weg ein Zeugnis ihrer wachsenden Stärke und Entschlossenheit. DER SALZPFAD ist eine Reise, die gleichermaßen erheiternd, herausfordernd und befreiend ist. Ein Porträt der Heimat, wie sie verloren gehen und auf die unerwartete Weise wiedergefunden werden kann.
Nach Raynor Winns preisgekröntem literarischen Debüt "The Salt Path", das zum Bestseller avancierte.
- Do 23.04.2026 / 20:15 Uhr / Englisches Original mit deutschen Untertiteln
Madame Mallory und der Duft von Curry
Das Ecovin Weingut Forster aus Rümmelsheim serviert Ihnen vor dem Film und in der Pause ausgesuchte Weine. Für die passenden kleinen Leckereien sorgen Maike und Steffen Bischof vom GenussGarten in Bingen-Kempten.
Einlass ab 18:30 Uhr / Filmbeginn ca. 19:00 Uhr
Die Eintrittskarten gibt es nur im Vorverkauf bei FROLLEIN WUNDERBAR in der Schmittstraße 8. Den Beginn des Vorverkaufs (etwa 4 Wochen vor der Veranstaltung) geben wir rechtzeitig auf unserer Website und bei unseren Ansprachen im Kino bekannt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Reservierungen anbieten können.
- Mo 04.05.2026 / 19:00 Uhr / VinoKino mit Weingut FORSTER und dem GenussGarten Kempten
- Di 05.05.2026 / 19:00 Uhr / VinoKino mit Weingut FORSTER und dem GenussGarten Kempten
Was uns verbindet
Sandra, eine alleinstehende Frau in den Fünfzigern, lebt ein unabhängiges Leben frei von Konventionen. Als das Paar aus der Nachbarwohnung zur Entbindung ihres Kindes ins Krankenhaus muss, erklärt sich Sandra widerwillig bereit, sich um den kleinen Sohn Elliott zu kümmern und ahnt nicht, damit zu einer wichtigen Bezugsperson für die ganze Familie zu werden. Was als vorübergehende Hilfe begann, führt zu einer unerwartet tiefen Bindung.
Nach den großen Erfolgen von EINE BRETONISCHE LIEBE und IM HERZEN JUNG, ist Regisseurin Carine Tardieu mit WAS UNS VERBINDET ein ebenso wahrhaftiger wie lebensbejahender Film gelungen, der sich in Frankreich mit knapp 700.000 Besucher*innen nach vier Wochen zu einem Publikumsliebling entwickelt hat.
Die guten und die besseren Tage
Suzanne ist am Boden zerstört: Nach einem Autounfall verliert sie das Sorgerecht für ihre drei Kinder. Der Unfall passierte in alkoholisiertem Zustand. Ohne weitere Perspektive bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich in eine Entzugsklinik für Suchtkranke einweisen zu lassen. In der Klinik, in der nur Frauen behandelt werden, trifft sie auf Alice und Diane. Es dauert nicht lange und Suzanne freundet sich mit den beiden so unterschiedlichen Frauen an. Zusammenhalt und Teamgeist sind auch gefragt, denn der engagierte Sporttherapeut Denis will den Patientinnen neuen Mut geben und plant ein ehrgeiziges Projekt: Sie sollen gemeinsam am marokkanischen Wüstenrennen Dunes Rally teilnehmen. Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und einem langen Atem versucht er, das ungewöhnliche Team auf Kurs zu bringen.
Weiblicher Alkoholismus wird in Filmen nicht allzu oft thematisiert. Und schon gar nicht in einer Komödie. Die französische Produktion „Die guten und die besseren Tage“ wagt genau das und erzählt von weiblichen Insassen einer Suchtklinik – die eine ganz besondere Challenge in der marokkanischen Wüste planen. Der Mix aus Sozialdrama, Tragikomödie und Roadmovie handelt von unterdrückten Gefühlen und Ängsten aber auch von Hoffnung, Freundschaft und Gemeinschaft.
Typisch Emil - vom Loslassen und Neuanfangen
Nach Bühnenauftritten und Zirkustournee, nach Theaterdirektion und Kinoleitung, nach Grafikbüro und Regieführung, nach einer Auszeit in New York und Bücherschreiben kommt nun der Kinofilm über den Schweizer Kult-Kabarettisten Emil Steinberger. TYPISCH EMIL – VOM LOSLASSEN UND NEUANFANGEN bringt Emils unvergessliche Auftritte, seinen Humor und seine Sprache, die Generationen begeistert haben und immer noch begeistern, auf die Leinwand. Der Film geht dabei über den nostalgischen Blick auf die bekannten Bühnen-Figuren hinaus und taucht ein in eine Welt, in der Emil gegen die Schatten seiner Kindheit und den Druck des Erfolgs kämpft, um seinen Platz als gefeierter Komiker zu finden. Nicht zuletzt ist TYPISCH EMIL die Geschichte einer großen, romantischen Liebe. Das Filmteam hat sich durch endlos viel ungesehenes Archivmaterial gearbeitet und dabei nach nie erzählten Geschichten gesucht. Entstanden ist ein Film über Mut, Liebe und den unermüdlichen Drang, sich immer wieder neu zu erfinden. Ein bewegender Film des Regisseurs Phil Meyer und des Autorenteams Elmar Bossard, Phil Meyer, Niccel Steinberger und Emil Steinberger. Ein Film, in dem der unverkennbare Schalk des Künstlers EMIL immer wieder aufblitzt, gekonnt geschnitten von Justin Stoneham. Ein Film zum Lachen und zum Weinen.
Wenn der Herbst naht
Michelle (Hélène Vincent) verbringt ihren Ruhestand in einem idyllischen Dorf in Burgund ganz in der Nähe ihrer langjährigen Freundin Marie-Claude. Als ihre Tochter Valérie (Ludivine Sagnier) vorbeikommt und Michelle ihr versehentlich giftige Pilze serviert, eskaliert das ohnehin schon angespannte Verhältnis zwischen den Frauen. Valérie unterstellt ihrer Mutter Mordabsichten und untersagt ihr jeglichen Kontakt zu ihrem geliebten Enkel Lucas. Michelle stürzt in eine tiefe Depression. Doch dann wird Marie-Claudes Sohn (Pierre Lottin) aus dem Gefängnis entlassen – bereit, der besten Freundin seiner Mutter unter die Arme zu greifen.
In herbstlich strahlenden Bildern kredenzt Regie-Ikone François Ozon einen raffinierten Thriller, der bis zum Ende mit Überraschungen aufwartet.
Riff Raff - Verbrechen ist Familiensache
Vincent führt auf seine alten Tage ein zufriedenes Leben gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Sandy und ihrem Sohn DJ. In ihrem abgelegenen Ferienhaus wollen sie gemütlich das Jahresende feiern, doch als plötzlich mitten in der Nacht Vincents Sohn Rocco aus erster Ehe mit seiner hochschwangeren Freundin auftaucht, ist es um die Silvesterruhe geschehen. Im Schlepptau hat er außerdem Vincents Exfrau Ruth. Er ahnt Böses und soll Recht behalten: Rocco wird von Mafiaboss Leftie und seinem Handlanger Lonnie verfolgt. Die unfreiwillige Family Reunion wird von der Vergangenheit eingeholt und plötzlich sehen sich alle Familienmitglieder mit einer tödlichen Gefahr konfrontiert.
In die Sonne schauen
Zeugen über Generationen hinweg: IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt die miteinander verwobenen Geschichten von vier Frauen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – die alle ihre Kindheit oder Jugend an diesem Ort verbringen. Während sie in ihrer jeweiligen Epoche leben, begegnen ihnen Spuren der Vergangenheit: verdrängte Traumata, familiäre Geheimnisse und unbewusste Verbindungen. Als sich schließlich ein tragisches Ereignis wiederholt, verschwimmen die Grenzen zwischen den Zeiten.
Ein eindrucksvoller, vielschichtiger Film über das Vererbte, das Verdrängte und das Unausgesprochene. Mit großer Sensibilität verwebt Mascha Schilinski die Lebenswelten von vier Frauen zu einer atmosphärisch dichten Erzählung über Zeit, Erinnerung und das stille Fortwirken familiärer Geschichte.
Großes Kritikerlob und Medienecho. Erster deutscher Film seit 1959, der den Jury-Preises in Cannes (2025) gewinnt.
Quartett
Die langjährigen Freunde Reggie und Wilf leben zusammen mit ihrer ehemaligen Kollegin Cecily in einer Residenz für ehemalige Opernsänger. Jedes Jahr findet zu Ehren von Guiseppe Verdi ein Konzert statt, um den geliebten Wohnsitz erhalten zu können. Doch die Ankunft von Opernstar Jean, die einst mit Reggie verheiratet war, mischt das Trio ordentlich auf. Sie mimt noch immer die große Diva und weigert sich, bei dem geplanten Konzert dabei zu sein. Der von vielen sehnsüchtig erwartete Auftritt rückt immer näher und ohne Jean können Cecily, Wilf und Reggie nicht auftreten.
"Dustin Hoffman inszeniert eine Welt, die Lust darauf macht, laut zu singen, zu tanzen, älter zu werden. Schön!" (COSMOPOLITAN)
- Mo 08.06.2026 / 20:15 Uhr / KiKuBi Filmbeitrag zur Skulpturen-Triennale
Parthenope
Mit ihrer Ausstrahlung zieht Parthenope zahllose Männer in ihren Bann, doch die junge Anthropologin widmet sich mit melancholischer Leichtigkeit vor allem den existenziellen Fragen: Was bedeutet Wissen, lohnt sich die Liebe, wie trifft uns die Vergänglichkeit? Auf ihrem Weg von der lebenshungrigen Bohemienne zur angesehenen Wissenschaftlerin hat Parthenope romantische, groteske sowie inspirierende Begegnungen – und bleibt stets unabhängig. Traumhafte Orte und Menschen spiegeln die Vielfalt Neapels und formen ein farbenprächtiges Panoptikum aus Sehnsucht, Verlangen, Einsamkeit und tiefen Brüchen.
Regisseur Paolo Sorrentino hat eine monumentale und zutiefst romantische Geschichte eines ganzen Lebens geschrieben. Wie ihre Namensgeberin, die mythische Sirene, strahlt Parthenope einen Zauber aus, dem sich niemand entziehen kann. Doch ihre größte Leidenschaft gilt der Freiheit – und ihrer Heimatstadt Neapel. Ein sonnendurchtränktes und bildgewaltiges Denkmal.
Das Meer ist der Himmel
Nach 15 Jahren kehrt der Frankfurter Leon widerwillig in sein Geburtsland Albanien zurück, um den letzten Wunsch seines verstorbenen Großvaters zu erfüllen: dessen Asche im Meer zu verstreuen. Was als einfache Aufgabe beginnt, wird zu einer tiefen Konfrontation mit seiner Vergangenheit und der Familie, die er einst hinter sich lassen wollte. Trotz anfänglichem Zögern begibt er sich auf einen Roadtrip quer durch Albanien, der ihn zu faszinierenden Orten und Menschen führt. Auf dieser Reise entdeckt Leon nicht nur seine Heimat neu, sondern auch sich selbst. Am Ende stößt er auf ein lange verborgenes Familiengeheimnis, das alles verändert.
Tanz der Titanen
Mit Oscar®-Preisträgerin Cate Blanchett als deutscher Bundeskanzlerin: Die Regierungschefs der bedeutendsten Industriestaaten der westlichen Welt kommen aus Anlass einer globalen Krise in Dankerode zusammen. Zwischen Blitzlicht-Gewitter und teurem Wein sollen sie eine gemeinsame Erklärung formulieren. Doch als die Nacht hereinbricht, stellen die Volksvertreter fest, dass sie von ihren Bediensteten allein gelassen wurden. Mit Teamgeist und Entschlossenheit müssen sie allerlei Hindernisse überwinden, die sich jeglicher Diplomatie entziehen.
Das Regie-Trio Guy Maddin, Evan Johnson und Galen Johnson kombiniert auf unvergleichliche Weise scharfsinnige Politsatire, schrägen Humor und die ultimative Apokalypse - mit horrorkomödiantischen Einschlägen.
Sommer vorm Balkon
Ein Sommer in Berlin. In einem alten Mietshaus wohnen die Freundinnen Katrin und Nike. Nike hat einen Balkon, Katrin hat einen Sohn, Ronald fährt einen Truck, Tina ist Kellnerin, Oskar und Helene sind alt und allein. Ob mitten im Leben oder fast am Ende, sie alle fragen sich das Gleiche: Dauert die Liebe über die Jahreszeiten? Oder ist sie nur ein Botenstoff im Hirn, der kommt und geht? Es wird gelebt und geliebt, und es ist immer noch Sommer in Berlin. Mit präzisem Blick und großer Liebe zu den Figuren hat Regisseur Andreas Dresen die Geschichte von zwei Freundinnen verfilmt. Zwischen Himmel und Erde sitzen sie auf dem Balkon und blicken auf das bunte, schwierige Dasein, in dem die richtigen Männer oft die falschen sind und in dem man besser durchkommt, wenn man nicht nur schön ist, sondern auch stark. So ist das Leben. Aber wirklich!


