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Typisch Emil - vom Loslassen und Neuanfangen

Typisch Emil - vom Loslassen und Neuanfangen

Nach Bühnenauftritten und Zirkustournee, nach Theaterdirektion und Kinoleitung, nach Grafikbüro und Regieführung, nach einer Auszeit in New York und Bücherschreiben kommt nun der Kinofilm über den Schweizer Kult-Kabarettisten Emil Steinberger. TYPISCH EMIL – VOM LOSLASSEN UND NEUANFANGEN bringt Emils unvergessliche Auftritte, seinen Humor und seine Sprache, die Generationen begeistert haben und immer noch begeistern, auf die Leinwand. Der Film geht dabei über den nostalgischen Blick auf die bekannten Bühnen-Figuren hinaus und taucht ein in eine Welt, in der Emil gegen die Schatten seiner Kindheit und den Druck des Erfolgs kämpft, um seinen Platz als gefeierter Komiker zu finden. Nicht zuletzt ist TYPISCH EMIL die Geschichte einer großen, romantischen Liebe. Das Filmteam hat sich durch endlos viel ungesehenes Archivmaterial gearbeitet und dabei nach nie erzählten Geschichten gesucht. Entstanden ist ein Film über Mut, Liebe und den unermüdlichen Drang, sich immer wieder neu zu erfinden. Ein bewegender Film des Regisseurs Phil Meyer und des Autorenteams Elmar Bossard, Phil Meyer, Niccel Steinberger und Emil Steinberger. Ein Film, in dem der unverkennbare Schalk des Künstlers EMIL immer wieder aufblitzt, gekonnt geschnitten von Justin Stoneham. Ein Film zum Lachen und zum Weinen.

Wenn der Herbst naht

Wenn der Herbst naht

Michelle (Hélène Vincent) verbringt ihren Ruhestand in einem idyllischen Dorf in Burgund ganz in der Nähe ihrer langjährigen Freundin Marie-Claude. Als ihre Tochter Valérie (Ludivine Sagnier) vorbeikommt und Michelle ihr versehentlich giftige Pilze serviert, eskaliert das ohnehin schon angespannte Verhältnis zwischen den Frauen. Valérie unterstellt ihrer Mutter Mordabsichten und untersagt ihr jeglichen Kontakt zu ihrem geliebten Enkel Lucas. Michelle stürzt in eine tiefe Depression. Doch dann wird Marie-Claudes Sohn (Pierre Lottin) aus dem Gefängnis entlassen – bereit, der besten Freundin seiner Mutter unter die Arme zu greifen.

In herbstlich strahlenden Bildern kredenzt Regie-Ikone François Ozon einen raffinierten Thriller, der bis zum Ende mit Überraschungen aufwartet.

Riff Raff - Verbrechen ist Familiensache

Riff Raff - Verbrechen ist Familiensache

Vincent führt auf seine alten Tage ein zufriedenes Leben gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Sandy und ihrem Sohn DJ. In ihrem abgelegenen Ferienhaus wollen sie gemütlich das Jahresende feiern, doch als plötzlich mitten in der Nacht Vincents Sohn Rocco aus erster Ehe mit seiner hochschwangeren Freundin auftaucht, ist es um die Silvesterruhe geschehen. Im Schlepptau hat er außerdem Vincents Exfrau Ruth. Er ahnt Böses und soll Recht behalten: Rocco wird von Mafiaboss Leftie und seinem Handlanger Lonnie verfolgt. Die unfreiwillige Family Reunion wird von der Vergangenheit eingeholt und plötzlich sehen sich alle Familienmitglieder mit einer tödlichen Gefahr konfrontiert.

In die Sonne schauen

In die Sonne schauen

Zeugen über Generationen hinweg: IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt die miteinander verwobenen Geschichten von vier Frauen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – die alle ihre Kindheit oder Jugend an diesem Ort verbringen. Während sie in ihrer jeweiligen Epoche leben, begegnen ihnen Spuren der Vergangenheit: verdrängte Traumata, familiäre Geheimnisse und unbewusste Verbindungen. Als sich schließlich ein tragisches Ereignis wiederholt, verschwimmen die Grenzen zwischen den Zeiten.

Ein eindrucksvoller, vielschichtiger Film über das Vererbte, das Verdrängte und das Unausgesprochene. Mit großer Sensibilität verwebt Mascha Schilinski die Lebenswelten von vier Frauen zu einer atmosphärisch dichten Erzählung über Zeit, Erinnerung und das stille Fortwirken familiärer Geschichte.

Großes Kritikerlob und Medienecho. Erster deutscher Film seit 1959, der den Jury-Preises in Cannes (2025) gewinnt.

Quartett

Quartett

Die langjährigen Freunde Reggie und Wilf leben zusammen mit ihrer ehemaligen Kollegin Cecily in einer Residenz für ehemalige Opernsänger. Jedes Jahr findet zu Ehren von Guiseppe Verdi ein Konzert statt, um den geliebten Wohnsitz erhalten zu können. Doch die Ankunft von Opernstar Jean, die einst mit Reggie verheiratet war, mischt das Trio ordentlich auf. Sie mimt noch immer die große Diva und weigert sich, bei dem geplanten Konzert dabei zu sein. Der von vielen sehnsüchtig erwartete Auftritt rückt immer näher und ohne Jean können Cecily, Wilf und Reggie nicht auftreten.

"Dustin Hoffman inszeniert eine Welt, die Lust darauf macht, laut zu singen, zu tanzen, älter zu werden. Schön!" (COSMOPOLITAN)

  • Event Mo 08.06.2026 / 20:15 Uhr / KiKuBi Filmbeitrag zur Skulpturen-Triennale
Parthenope

Parthenope

Mit ihrer Ausstrahlung zieht Parthenope zahllose Männer in ihren Bann, doch die junge Anthropologin widmet sich mit melancholischer Leichtigkeit vor allem den existenziellen Fragen: Was bedeutet Wissen, lohnt sich die Liebe, wie trifft uns die Vergänglichkeit? Auf ihrem Weg von der lebenshungrigen Bohemienne zur angesehenen Wissenschaftlerin hat Parthenope romantische, groteske sowie inspirierende Begegnungen – und bleibt stets unabhängig. Traumhafte Orte und Menschen spiegeln die Vielfalt Neapels und formen ein farbenprächtiges Panoptikum aus Sehnsucht, Verlangen, Einsamkeit und tiefen Brüchen.

Regisseur Paolo Sorrentino hat eine monumentale und zutiefst romantische Geschichte eines ganzen Lebens geschrieben. Wie ihre Namensgeberin, die mythische Sirene, strahlt Parthenope einen Zauber aus, dem sich niemand entziehen kann. Doch ihre größte Leidenschaft gilt der Freiheit – und ihrer Heimatstadt Neapel. Ein sonnendurchtränktes und bildgewaltiges Denkmal.

Das Meer ist der Himmel

Das Meer ist der Himmel

Nach 15 Jahren kehrt der Frankfurter Leon widerwillig in sein Geburtsland Albanien zurück, um den letzten Wunsch seines verstorbenen Großvaters zu erfüllen: dessen Asche im Meer zu verstreuen. Was als einfache Aufgabe beginnt, wird zu einer tiefen Konfrontation mit seiner Vergangenheit und der Familie, die er einst hinter sich lassen wollte. Trotz anfänglichem Zögern begibt er sich auf einen Roadtrip quer durch Albanien, der ihn zu faszinierenden Orten und Menschen führt. Auf dieser Reise entdeckt Leon nicht nur seine Heimat neu, sondern auch sich selbst. Am Ende stößt er auf ein lange verborgenes Familiengeheimnis, das alles verändert.

Tanz der Titanen

Tanz der Titanen

Mit Oscar®-Preisträgerin Cate Blanchett als deutscher Bundeskanzlerin: Die Regierungschefs der bedeutendsten Industriestaaten der westlichen Welt kommen aus Anlass einer globalen Krise in Dankerode zusammen. Zwischen Blitzlicht-Gewitter und teurem Wein sollen sie eine gemeinsame Erklärung formulieren. Doch als die Nacht hereinbricht, stellen die Volksvertreter fest, dass sie von ihren Bediensteten allein gelassen wurden. Mit Teamgeist und Entschlossenheit müssen sie allerlei Hindernisse überwinden, die sich jeglicher Diplomatie entziehen.
Das Regie-Trio Guy Maddin, Evan Johnson und Galen Johnson kombiniert auf unvergleichliche Weise scharfsinnige Politsatire, schrägen Humor und die ultimative Apokalypse - mit horrorkomödiantischen Einschlägen.

Sommer vorm Balkon

Sommer vorm Balkon

Ein Sommer in Berlin. In einem alten Mietshaus wohnen die Freundinnen Katrin und Nike. Nike hat einen Balkon, Katrin hat einen Sohn, Ronald fährt einen Truck, Tina ist Kellnerin, Oskar und Helene sind alt und allein. Ob mitten im Leben oder fast am Ende, sie alle fragen sich das Gleiche: Dauert die Liebe über die Jahreszeiten? Oder ist sie nur ein Botenstoff im Hirn, der kommt und geht? Es wird gelebt und geliebt, und es ist immer noch Sommer in Berlin. Mit präzisem Blick und großer Liebe zu den Figuren hat Regisseur Andreas Dresen die Geschichte von zwei Freundinnen verfilmt. Zwischen Himmel und Erde sitzen sie auf dem Balkon und blicken auf das bunte, schwierige Dasein, in dem die richtigen Männer oft die falschen sind und in dem man besser durchkommt, wenn man nicht nur schön ist, sondern auch stark. So ist das Leben. Aber wirklich!